Bedienstetenmobilitäten im Rahmen von Erasmus+

Lehrendenmobilität (STA) und Personalmobilität zur Weiterbildung & Training (STT)

| Quelle: https://www.flaggenplatz.at/europaeische-union-eu.html

Grundsätzlich ist eine Anmeldefrist für eine Erasmus+ Bedienstetenmobilität für Interessent*innen eines Lehraufenthaltes (STA – Teaching Asignment) oder eines Fortbildungsaufenthaltes (STT - Staff Mobility for Further Education and Training) von 2 bis 3 Monaten VOR der geplanten Abreise zu berücksichtigen. Spätestens 3 Wochen vor der Mobilität sollten alle Dokumente unterzeichnet eingereicht und alle Vorkehrungen für den Aufenthalt getroffen werden.

Über Erasmus+

Das Programm Erasmus+ der Europäischen Union sieht auch weiterhin die Möglichkeit vor, kurzfristig Lehrende und Bedienstete auszutauschen. Hochschulpersonal hat die Möglichkeit zu einem geförderten Fortbildungsaufenthalt im Ausland. Teilnehmende Länder sind die 27 EU-Mitgliedstaaten, außerdem Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien und die Türkei. Statistik zur Mobilität von Studierenden und Lehrenden innerhalb und außerhalb Europas im Rahmen des Bildungsprogrammes Ersamus+ findet man hier.

Zielsetzungen

Ziel der im Rahmen von Erasmus+ geförderten Mobilitätsprojekte ist es, positive und nachhaltige Wirkungen für die teilnehmenden Personen und Organisationen zu erreichen. Die Auslandsaufenthalte wirken sich positiv auf die bildungsbezogene, soziale, persönliche und berufliche Entwicklung aus, da sie Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen verbessern, die Beschäftigungsfähigkeit erhöhen, zur Vertrauensbildung und Unabhängigkeit beitragen, Neugier und Innovation anregen, das Verständnis für andere Menschen fördern und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu Europa schaffen. Die gewonnenen Erfahrungen bereichern nicht nur persönlich, sondern fließen in Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Arbeitsmarkt ein. Sie tragen zu Internationalisierung, Qualitätssteigerung und Innovation in den nationalen Bildungssystemen bei.

Lehrende und Personal von Bildungseinrichtungen aus allen Bildungssektoren können von Fortbildungsaufenthalten im Ausland profitieren oder zum Teil Lehraufenthalte im Ausland absolvieren. Die Hochschulen können ihr Lehrangebot erweitern. Die Verbindung zwischen den Hochschulen wird gestärkt.

Lehraufenthalte

  • Mind. 2 Tage (exklusive Reisezeit), es müssen zumindest 8 Stunden unterrichtet werden.
  • Die*der Lehrende/KUG-Angehörige muss offiziell von der Gastinstitution eingeladen werden.
  • Der Lehraufenthalt des*der Gastdozent*in (Workshop, Seminar, Vorlesung, Lecture Recital etc.) sollte einen wesentlichen Beitrag zum regulären Studienprogramm der Gasthochschule leisten und muss in das Studienprogramm der Partnerinstitution integriert sein.
  • Bei Lehraufenthalten ist eine Freistellung zu beantragen.
  • Idealerweise finden Aktivitäten im Rahmen der Lehrendenmobilität im Austausch statt.

Fortbildungsaufenthalte

  • Auslandsaufenthalte zum Zweck der Weiterbildung müssen mind. 2 Tage dauern und sind auf max. 8 Wochen begrenzt (exklusive Reisezeit).
  • Die*der Bedienstete/KUG-Angehörige muss offiziell von der Gastinstitution eingeladen werden.
  • Bei Fortbildungsaufenthalten ist bezahlter Sonderurlaub zu beantragen.
  • Idealerweise finden Aktivitäten im Rahmen der Fortbildungsmobilität im Austausch statt.

 

 

 

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zu Lehr- und Fortbildungsaufenthalten im Rahmen von Erasmus+ finden sich auf der Webseite des OEAD.

Stand: Mai 2022